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Die Idee zu Deutschland klatscht entstand, weil in verschiedensten facebook-Gruppen dazu aufgerufen wurde am offenen Fenster zu applaudieren. Die einen um 17 Uhr, andere um 21 Uhr und die nächsten um 20 Uhr. Das kann natürlich nichts werden. Unser Vorschlag ist daher deutschlandweit um 19:50 Uhr - da sind die meisten im Feierabend, es ist vor der Tagesschau und zu einer Zeit, zu der fast alle wach sind.

Mehr Informationen dazu auf der Website

Wie sollen wir das bloß überstehen? Was kommt jetzt? Wie geht es weiter?

Fragen, die wir alle uns zu Recht stellen. Mit Sicherheit stehen wir vor riesigen Herausforderungen. Über die Konsequenzen mag man nicht nachdenken. Umso wichtiger ist es jetzt Strategien zu entwickeln: Für jetzt, bald und "danach".

In vielen (natürlich leider nicht allen) Bereichen lässt sich ein Teil des Geschäfts in das Internet verlagern. Mit ein wenig Kreativität finden sich erstaunliche Ansätze.

Werbung im Telefonbuch

Als ich gestern zum Briefkasten ging, war nur eine Sendung darin. Der Absender war der beliebte Telefonbuchverlag.

Inhalt: Eine Seite zum Thema Werbung im Telefonbuch. Auf der Vorderseite wurde die mediale Wichtigkeit des Telefonbuchs hervorgehoben - angeblich würden die meisten Menschen nach Informationen im Telefonbuch suchen. So wurde dann auch auf die Wichtigkeit von Anzeigen im Telefonbuch hingewiesen, verknüpft mit "der Einladung" den eigenen Eintrag hervorzuheben.

Das Internet hat unser Leben in den vergangenen Jahren revolutioniert. Vieles ist einfacher geworden, beinahe alles wir heute online erledigt. Social Media lassen Entfernungen schrumpfen, führen Menschen zusammen, können gleichzeitig aber auch Diskussionen und Konflikte entfachen. Was auch immer: Jeder von uns nutzt das Internet mehrmals täglich. Mal mehr, mal weniger intensiv - und sei es nur die Kartenzahlung im Supermarkt.

Kaum jemand macht sich aber Gedanken darüber, welche Energiemengen benötigt werden, um das Web wie wir es kennen am Laufen zu halten. Hier mal ein paar interessante Zahlen:

Es ist schon erstaunlich, wie selbstverständlich erwartet wird, dass eine Website ewig hält. Umso größer die Überraschung, wenn sich die Homepage unvermittelt "abmeldet", wenn man sich nie weiter darum gekümmert hat. Die Gründe können vielfältig sein: Nicht mehr unterstützte Erweiterungen, eine Umstellung des Servers oder - im schlimmsten Fall - ein erfolgreicher Hack!

"Deine Homepage - fertig in drei Minuten"
"Ist echt keine Rocket-Science"
"Mit vorgefertigten Texten und Bildern für über 200 Branchen"

Und so weiter und so weiter! Mit diesen oder ähnlichen Slogans bieten die großen Anbieter ihre Sitebuilder oder Homepagebaukästen in millionenschweren TV-Kampagnen an.

Und tatsächlich: Selbst der unerfahrenste User kann mit diesen Tools in kürzester Zeit Ergebnsisse erzielen, die sich mit einem Browser aufrufen lassen und wie eine moderne Homepage aussehen.

Betrügen also Webdesigner und Agenturen ihre Kunden?